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Mehr Klarheit für Nachhaltigkeit

Kapitalanlagen sollen nachhaltig werden. Daran arbeitet die EU schon seit Jahren. Seit März 2021 wird es konkreter. Finanzmarktteilnehmer müssen Auskünfte darüber geben, wie sie die Ziele des Umweltschutzes, der sozialen Verantwortung und der fairen Unternehmensführung (Environment, Social, Governance, kurz: „ESG“) im Rahmen ihrer Investitionsentscheidungen, Risikostrategien und Vergütungspolitik berücksichti-gen.
 

EU und BaFin machen es Anlegern leichter

Die EU-Kommission hat mit ihren im Frühjahr veröffentlichten Principle Adverse Impacts (PAI) 18 verbindli-che Kriterien vorgegeben, zu denen Finanzmarktteilnehmer zukünftig transparent Stellung beziehen müs-sen.

Dazu kommt die Initiative der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Leitlinien für nach-haltige Investmentvermögen zu entwickeln. Für Anleger wird nun deutlich mehr Klarheit darüber geschaf-fen, was Nachhaltigkeit bedeutet.
 

PAI: Technische Details noch in diesem Jahr

Ganz oben auf der Checkliste steht die Frage nach der CO2-Bilanz von Investments. Die Emission von Treib-hausgasen, der Einsatz fossiler Energien sowie die Verschmutzung von Flüssen und Meeren gehören zu den neuen PAI. Auch Verstöße gegen international anerkannte Menschen- und Arbeitsnehmerrechte, gegen Gender-Gerechtigkeit und Korruption zählen zu den schädlichen Auswirkungen, über die Auskunft gegeben werden muss.

In der zweiten Jahreshälfte will die EU-Kommission technische Details zu den PAI veröffentlichen, um den Marktteilnehmern eine einheitliche und fundierte Einschätzung dieser Themen zu ermöglichen. Diese wer-den voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2022 Anwendung finden.
 

Mehr Vertrauen durch klare Kriterien

Nach den Zahlen des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) investierten Anleger im zweiten Quartal netto 10,2 Milliarden Euro in nachhaltige Fonds. Damit wurden zur Jahresmitte insgesamt 361 Milliarden Euro nachhaltig verwaltet. Ein deutlicher Zuwachs, der mit fortschreitendem Anlegerinteres-se an Bedeutung gewinnen wird.
 

BVT-Philosophie bestätigt

Bereits in den 1980er Jahren hat BVT Energie und Umweltschutz als Wachstumsmarkt mit beträchtlichem Potenzial für Anleger identifiziert und Angebote in dieser Anlageklasse erarbeitet. Somit ist es folgerichtig, dass die BVT Unternehmensgruppe ihr Engagement im Bereich ESG konsequent weiter ausbaut.

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