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Die wichtigste Währung der Welt

Der US-Dollar ist für Investoren nach wie vor die begehrteste Währung. Trotz Euro und trotz des rasanten Aufstiegs Chinas, ist der Dollar die Leitwährung für die Weltwirtschaft geblieben und steht für Stabilität. „Man sollte als Investor in einem breit diversifizierten Portfolio stets einen Anteil in Dollar investiert haben“, empfiehlt BVT-Geschäftsführer Martin Stoß.

 

Dollar bleibt Leitwährung

Die einzigartige Stärke der US-Währung gründet historisch auf einer Vereinbarung von 44 Staaten, die 1944 in Bretton Woods das Weltwährungssystem neu geregelt haben.

Auch nachdem die US-Regierung in den 1970er-Jahren die Golddeckung des Dollar aufgehoben hat und die Wechselkurse freigeben wurden, blieb der Dollar die Leitwährung. Der internationale Handel wird noch immer wesentlich auf Dollar-Basis verrechnet. Der US-Dollar war laut IWF auch 2021 mit einem Anteil von rund 60 Prozent die größte Reservewährung, während der Euro nur einen Anteil von rund 20 Prozent erreichte. Der chinesische Renminbi fiel mit nur 2,6 Prozent weitgehend aus dem Rennen.

 

Freiraum für amerikanische Wirtschaft

Diese besondere Position des Dollar ermöglicht der amerikanischen Volkswirtschaft einen einzigartigen Freiraum. Sie kann auch auf lange Sicht mehr importieren als exportieren. Das Handelsbilanzdefizit wirkt sich weniger stark auf den Wechselkurs aus als bei anderen Währungen, schließlich wird der Dollar von fast allen Staaten als Reservewährung nachgefragt. Ein Großteil der internationalen Handelsgewinne fließt als Investitionen wieder in den Dollar zurück. Diese Stärke ist zugleich auch eine Schwäche für die amerikanische Wirtschaft. Der im Vergleich zur Handelsbilanz starke Dollar macht US-Exporte relativ teuer für andere Währungen und Importe relativ günstig gegenüber den heimischen Produkten. Dieses Ungleichgewicht wollte Präsident Donald Trump mit Zöllen und Handelsbarrieren korrigieren. Doch das sorgte für Vertrauensverlust bei den Verbündeten.

 

Zinserhöhung der Fed dürfte Dollar zusätzlich stärken

Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch (16.3.2022) den Leitzins um 25 Basispunkte angehoben - die erste Zinserhöhung seit 2018. Bis Jahresende dürften weitere Zinsschritte folgen. Damit eilt die Fed der weiterhin abwartenden Europäische Zentralbank (EZB) deutlich voraus, was den Dollar gegenüber dem Euro stärken dürfte. An den Aktienmärkten hat die bevorstehende Zinswende Anfang des Jahres zu Nervosität und Kursstürzen geführt. Steigende Zinsen bedeuten höhere Finanzierungskosten bei Investitionen. Und das dämpft den Optimismus bei den Anlegern.

 

Auswirkungen durch höhere Immobilienzinsen für BVT gering

Auch für den Immobilienmarkt sind steigende Zinsen zunächst eine Belastung. Sie wirken häufig negativ auf die Investitionsbereitschaft, weil die Kredite teurer werden. Auch die BVT investiert einen Großteil ihrer Kundengelder in US-Immobilien. Die Zinswende sollte hier jedoch nach Einschätzung von Geschäftsführer Stoß keine dramatischen Auswirkungen haben. Das liegt daran, dass die Development-Projekte jeweils eine geplante Laufzeit von drei Jahren haben und nur maximal 60 Prozent des Investitionsvolumens mit Fremdkapital finanziert wird. Für die Kosten im ersten Jahr reichen nach Berechnung des Geschäftsführers die Eigenkapitalbestände aus. In der Regel werden ab dem zweiten Jahr die Baukosten mit Fremdkapital finanziert. Bereits im dritten Jahre beginnen die Vermietungen, mit denen bereits Einnahmen erzielt werden. Die Zinskosten sind bei planmäßig verlaufenden Projekten somit auf rund 12 bis 18 Monate begrenzt.

Auch diese Risiken hat die BVT berücksichtigt. In die Finanzplanung der Residential-Projekte wird regelmäßig ein Zinspuffer vorausschauend mit einkalkuliert. Anfang dieses Jahres lag der Basiszins zwischen 0 und 0,25 Prozent und der Marktzins zwischen 2,25 und 2,50 Prozent, wobei die Marge der Banken 225 bis 250 Basispunkte betrug.  Die Kalkulation der BVT-Projekte basiert konservativ auf einem höheren Zinssatz von beispielsweise bis zu 60 Basispunkten, so dass bis zu dieser Grenze die Anleger keine Nachteile erwarten müssen. Ebenfalls wird in den Fonds noch eine Zinsreserve vorgehalten. Wenn die Fed den Leitzins weiter anhebt, erwartet Stoß, dass der Marktzins aber nicht im gleichen Maße steigen wird, sondern dass die Banken in einem ersten Schritt ihre Margen reduzieren werden. Stoß rechnet mit einem realen Marktzins in einem Bereich von 1,8 Prozent bis 2,1 Prozent bis Anfang 2025. Auf derivate Zinssicherungsinstrumente verzichten die Münchner Asset-Manager.

 

Starke Dynamik am US-Immobilienmarkt

Obwohl die Immobilienpreise auch in den USA in den vergangenen Jahren stark zugelegt haben, sieht Stoß jenseits des Atlantiks eine andere fundamentale Struktur als in Deutschland und mittelfristig keine Blasengefahr. Trotz der gestiegenen Preise und Mieten sind die Mietkostenbelastungen der amerikanischen Haushalte in den vergangenen drei Jahren – anders als in Deutschland – sogar im Verhältnis zum mittleren verfügbaren Haushaltseinkommen noch gesunken. Während der durchschnittliche Mieter 2018 rund 23 Prozent seines Einkommens für die Miete ausgeben musste, waren es 2021 nur rund 21 Prozent.  Die stark steigenden Löhne in den relevanten Einkommensgruppen haben nach Einschätzung von Stoß die steigenden Mieten bereits mehr als kompensiert.

 

Einkünfte der Arbeitnehmer steigen weiter

Stoß erwartet auch künftig weitere Einkommenszuwächse bei den Arbeitnehmern. Denn auf gegenwärtig 6,5 Millionen offene Stellen in den USA kämen gerade mal drei Millionen Arbeitssuchende. Und der Bedarf an Wohnraum sei groß, versichert Stoß. Es gebe in den USA weitaus mehr Haushaltsneugründungen als Neubauten. „Die junge Generation, die als Reaktion auf Covid-19 die Wirtschaftsmetropolen verlassen hat, zieht zurück in die Städte.“ Für die kommenden drei Jahre erwartet Stoß weiterhin Mietsteigerungen von im Mittel drei bis fünf Prozent an attraktiven Standorten.

 

Sicherer Hafen für deutsche Investoren

Angesichts dieser Dynamik sieht die BVT bei den zu erwartenden Zinsanhebungen durch die Fed kalkulierbare Risiken für die Anleger. Höhere Zinskosten sollten auch künftig den fundamentalen Marktdaten zufolge mittelfristig durch höhere Mieteinnahmen und stabile Kaufpreise gedeckt werden. Investitionen in den Dollar, vor allem in US-Wohnimmobilien, dürften angesichts der stabilen Dollar-Stärke und der zunehmenden Zahlungsbereitschaft von Mietern und Käufern weiterhin ein sicherer Hafen für deutsche Investoren sein.

 

Risiken im Auge behalten

Bitte beachten Sie: Bei den Fonds der Residential USA Serie handelt es sich um geschlossene Publikums- oder Spezial-AIF. Der Anleger geht eine langfristige Bindung ein, die mit Risiken verbunden ist. Insbesondere sind eine Verschlechterung des Marktumfeldes und der Mietraten im Markt sowie eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Gegebenheiten möglich. Die Beteiligungen weisen aufgrund der vorgesehenen Zusammensetzung des jeweiligen Investmentvermögens und der Abhängigkeit von der Marktentwicklung sowie den bei der Verwaltung verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf. Das bedeutet, dass der Wert der Anteile auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein kann. Es können projektentwicklungstypische Risiken, insbesondere das Risiko eines nicht prognosegemäßen Bauverlaufs bzw. Verkaufs auftreten. Der Anleger sollte daher bei seiner Anlageentscheidung alle in Betracht kommenden Risiken einbeziehen. Eine Darstellung der wesentlichen Risiken enthalten der Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen sowie der letzte veröffentlichte Jahresbericht, die in ihrer jeweils aktuellen Fassung - jeweils in deutscher Sprache und kostenlos – in Papierform von Ihrem Anlageberater oder von der derigo GmbH & Co. KG, Rosenheimer Straße 141 h, 81671 München erhältlich oder unter www.residential-usa.de abrufbar sind. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher Sprache unter www.derigo.de/Anlegerrechte verfügbar.

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