Erneuerbare Energien brauchen Speicherkapazitäten. Als Schlüsseltechnologie gelten Batteriespeichersysteme (BESS), an deren Boom BVT-Anleger nun teilhaben können.
Der zurückliegende Sommer mit seinen Hitzewellen und Waldbränden führte den Menschen rund um den Globus einmal mehr drastisch vor Augen, dass der Klimawandel im Gange ist und warum die Energiewende weiter forciert werden muss. Deren Flaschenhals bilden derzeit allerdings fehlende Netz- und Speicherkapazitäten für eine beschleunigten Umstellung. Allzu oft müssen Erneuerbare-Energie-Anlagen an wind- und sonnenreichen Tagen abgeregelt werden, weil der Strom nicht verwertet werden kann. Sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch ist das, gelinde gesagt, ein höchst suboptimaler Zustand. Zudem wird es immer anspruchsvoller, die Netzstabilität angesichts der starken Schwankungen aufrechtzuerhalten. Abhilfe versprechen Batterie-Energiespeichersysteme (Battery Energy Storage Systems, kurz BESS). Mit ihrem mittlerweile erreichten technologischen Reifegrad ist ihr flächendeckender Einsatz möglich und rentabel geworden.
Entkopplung von Erzeugung und Einspeisung
Grundsätzlich nimmt ein BESS dann Strom auf, wenn große Mengen davon günstig verfügbar sind, und speist ihn ins Netz ein, wenn mehr gebraucht als erzeugt wird. Unterschieden wird zwischen Co-Location-Batteriespeichern, die etwa einem Wind- oder Solarpark angeschlossen sind, und Stand-Alone-BESS, die eigenständig operieren. Dementsprechend gibt es vereinfacht gesagt prinzipiell zwei Business Cases: Betreiber von Erneuerbare-Energie-Anlagen können ihren produzierten Strom in einem Co-Location-Speicher zwischenlagern und so den Verkauf zu geringen oder gar negativen Preisen bzw. eine Abregelung vermeiden; stattdessen speisen sie die Energie erst dann ins Netz ein, wenn Nachfrage und Preise hoch sind. Stand-Alone-Lösungen dagegen nutzen Strompreisschwankungen für einen günstigen Einkauf und einen lukrativen Verkauf, sie agieren also vor allem auf den Großhandelsstrom- und Regelenergiemärkten. Auch Zwischenlösungen sind möglich, wenn der Co-Location Speicher ebenfalls an den Handelsmärkten aktiv ist und damit Graustrom statt nur Grünstrom lädt und entlädt.
Deutschland hat beim BESS-Zubau erheblichen Nachholbedarf, wie sich im Vergleich mit anderen Ländern bzw. Bundesstaaten zeigt: Während der Erneuerbaren-Anteil an der Gesamtstromerzeugung international auf hohem Niveau liegt, liegen die hiesigen Batteriekapazitäten (als Anteil an maximaler Last) verglichen mit anderen Industriestandorten von Flächenstaaten abgeschlagen zurück (siehe Grafik). Doch die Investitionen nehmen Fahrt auf. Laut Bundesverband Solarwirtschaft wurden von Januar bis Mai dieses Jahres 3,4 Gigawattstunden an Batteriespeicherkapazität installiert, verteilt auf rund 225.000 Systeme. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum markiert das eine Steigerung um 70 Prozent. „Deutschland erlebt derzeit einen Speicherboom“, bringt der Verbands-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig die Dynamik auf den Punkt. „Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Integration erneuerbarer Energien und damit für den Erfolg der Energiewende.“
Neuer Publikumsfonds von BVT setzt auf Speicherbetreiber
Um ihren Anlegern die Partizipation an diesem wachsenden Markt zu eröffnen, hat BVT die BVT Batteriespeicher Beteiligungen GmbH & Co. Geschlossene Investment KG („BVT Batteriespeicher Beteiligungen“) aufgelegt. Der Fonds richtet sich an private wie an institutionelle Investoren und wird sich an nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen, deren Schwerpunkt auf dem Bau und Betrieb von Co-Location- und Stand-Alone-Energiespeicheranlagen in Deutschland liegt. Gegebenenfalls gehört zu den Projekten auch Ladeinfrastruktur für E-Autos, mit der die Einnahmenbasis verbreitert wird. Der Blind-Pool-Fonds wird planmäßig bis 2034 laufen und seine Erträge zum einen aus dem Betriebs-Cashflow, zum anderen aus möglichen Verkaufserlösen generieren. Für die Anleger, die sich ab 10.000 Euro (zuzüglich 3 Prozent Ausgabeaufschlag) beteiligen können, bietet sich so die Gelegenheit, wird im mittleren Szenario eine Gesamtausschüttung von 146 Prozent vor Steuern prognostiziert, was einer Zielrendite von 6,5 Prozent p. a. entspricht. Im optimistischen Szenario könnte die Gesamtausschüttung 179 Prozent betragen.* Ausschüttungen erfolgen in der Regel jährlich zum 31. Dezember. Wie jede unternehmerische Aktivität ist jedoch auch eine Investition in den BVT Batteriespeicher Beteiligungen mit Unwägbarkeiten verbunden.
*Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung einer Beteiligung.
Risiken einer Beteiligung
Dies ist eine Marketing-Anzeige. Bei einer Beteiligung an der BVT Batteriespeicher Beteiligungen GmbH & Co. Geschlossene Investment KG handelt es sich um Anteile an einer Investmentgesellschaft. Es besteht keine Kapitalgarantie; die Anlage kann zu einem finanziellen Verlust führen. Der Anleger geht eine langfristige Bindung ein, die mit Risiken verbunden ist. Es ist nicht sicher, dass genügend geeignete Zielgesellschaften gefunden werden, die den Anlagebedingungen der Investmentgesellschaft entsprechen. Es besteht das Risiko, dass Investitionen in Zielgesellschaften später als geplant getätigt werde oder dass die Zielgesellschaften die kalkulierten Erlöse aus der Bewirtschaftung und dem Verkauf der von ihnen erworbenen Investitionsobjekte nicht erwirtschaften. Die für eine Anlageentscheidung maßgebliche Beschreibung der Risiken und sonstiger wesentlicher Einzelheiten erfolgen im Verkaufsprospekt sowie im Basisinformationsblatt und den Jahresberichten, die Sie – jeweils in deutscher Sprache und kostenlos – in Papierform von Ihrem Anlageberater oder von der derigo GmbH & Co. KG, Rosenheimer Straße 141 h, 81671 München, erhalten, sowie in elektronischer Form auf www.derigo.de herunterladen können.
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