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Zweitmarkt: Hohe Nachfrage nach gebrauchten Immobilien

Von einem „rundum erfreulichen Ergebnis“ spricht die Fondsbörse Deutschland in ihrer Pressemitteilung mit Blick auf das Handelsvolumen am Zweitmarkt im Quartal 2 des Jahres 2021. Und auch ihre Tochter, die Deutsche Zweitmarkt AG, zeigt sich zufrieden mit den Zahlen. So sank das Nominalkapital im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten zwar leicht um 13 Prozent, dennoch läge der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen bei knapp 78 Prozent. Knapp 2.000 Beteiligungen haben in den vergangenen drei Monaten den Besitzer gewechselt. Der größte Umsatzanteil entfällt auch im Q2 auf Immobilienfonds mit 63 Prozent. Deutlich gestiegen ist aber auch der Anteil der Schiffsfonds am Nominalkapital. Der Durchschnittskurs im Bereich der Immobilienfonds liegt im zweiten Quartal 2021 bei knapp 99 Prozent, im Bereich der sonstigen Fonds bei etwas mehr als 47 Prozent und bei Schiffsfonds bei 38 Prozent.

Diese Zahlen zeigen: „Gebrauchte“ Immobilienfonds sind nicht nur gefragt, sondern für Anleger auch durchaus attraktiv. Denn über den Zweitmarkt bekommen Anleger beispielsweise noch Zugang zu den großen Standorten – und das zu vergleichsweise attraktiven Konditionen.
 

BVT-Zweitmarktfonds vermelden Ausschüttungen

Wie „krisenfest“ Zweitmarktfonds selbst während der Corona-Ausnahmesituation waren, zeigt der bereits platzierte Publikums-AIF IFK Select Zweitmarktportfolio GmbH & Co Geschlossene Investment der BVT. Zum 30.06.2021 konnte der Vorgänger des aktuellen Beteiligungsangebots für Privatanleger nicht nur die planmäßigen 4,5 Prozent auszahlen, sondern darüber hinaus auch zusätzlich ein Prozent an die Anleger ausschütten (die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen). Hierzu hat vor allem das Segment „Büroimmobilien“ maßgeblich beigetragen, in dem das Portfoliomanagement in den vergangenen Jahren erfolgreiche Zweitmarktinvestitionen getätigt hat, von denen auch der Zweitmarktfonds für Privatanleger profitierte. Das ist insofern bemerkenswert, als dass zunächst befürchtet wurde, dass insbesondere Büroimmobilien unter der Corona-Krise leiden würden. Die Realität – sowohl bei den BVT Fonds als auch am Zweitmarkt – sieht aktuell jedoch anders aus.
 

Seriöse und transparente Risikodarstellung

Allerdings müssen sich Investoren immer wieder vor Augen führen, dass mit einem Engagement am Zweitmarkt auch Risiken einhergehen: So kann es beispielsweise sein, dass kalkulierte Erlöse durch Bewirtschaftung und Verkauf der Investitionsobjekte nicht erwirtschaftet werden können, dass die kalkulierten Mieten nicht erzielt werden oder es zu Leerständen in einem oder mehreren Fondsobjekten kommt. Darüber hinaus sind die Anteile nur eingeschränkt handelbar, und es besteht kein liquider Zweitmarkt.
 

Investoren können sich online informieren

Die für eine Anlageentscheidung maßgebliche Beschreibung der Risiken finden Sie in den Verkaufsunterlagen. Für Publikums-AIF sind der Verkaufsprospekt sowie die wesentlichen Anlegerinformationen in ihrer jeweils aktuellen Fassung sowie der letzte veröffentlichte Jahresbericht – jeweils in deutscher Sprache und kostenlos – in Papierform von Ihrem Anlageberater oder von der derigo GmbH & Co. KG, Rosenheimer Straße 141 h, 81671 München erhältlich oder unter www.derigo.de abrufbar. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte ist in deutscher Sprache unter www.derigo.de/Anlegerrechte verfügbar. Informationen zu den derzeit angebotenen Spezial-AIF finden Sie unter www.derigo.de->Produkte. Klicken Sie bitte auf BVT Zweitmarkt Büro II und BVT Zweitmarkt Handel II.

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