Bild: iStock/dpproductions
Marketing-Anzeige

Investoren planen mehr Engagement bei Gewerbeimmobilien

Viele Anleger weltweit wollen ihre Gewerbeimmobilieninvestitionen in den kommenden Monaten erhöhen. Und auch der deutsche Markt stabilisiert sich. Transaktionsvolumen und Logistikumsätze steigen, während hochwertige Objekte in Top-Lagen attraktiver werden.

Weltweit steigen die Investitionssummen sowie die Renditen in den Märkten der Gewerbeimmobilien, wie eine Deloitte-Studie von Oktober 2025 zeigt. „Unsere Studie belegt, dass Gewerbeimmobilien weiterhin zu den potenziell sicheren Investitionen zählen“, sagt Michael Müller, Partner bei Deloitte und Leiter des Bereichs Real Estate in Deutschland. „Fast 75 Prozent der weltweit Befragten planen eine Erhöhung ihrer Investitionsniveaus in Gewerbeimmobilienvermögen in den nächsten zwölf bis 18 Monaten“, so Müller weiter. 
Dabei sind die Investitionen für ein Drittel der Befragten (34 Prozent) ein potenzieller Inflationsschutz, für ein Viertel (26 Prozent) bilden sie die Grundlage für eine größere Diversifikation mit anderen Finanzanlagearten, und 15 Prozent nutzen sie wegen ihrer Stabilität. Weitere 14 Prozent der Befragten geben potenzielle Steuervorteile als Gründe für ein Investment in Gewerbeimmobilien an. 

Deutscher Markt stabilisiert sich weiter
Allerdings wird ebenfalls deutlich, dass Handels- und regulatorische Unsicherheiten des globalen Umfelds immer mehr Einfluss darauf nehmen, wie schnell und in welchem Umfang sich die Branche erholen kann. Dennoch bleiben die Erwartungen an die Entwicklung des Gewerbeimmobilienmarktes positiv: 65 Prozent der Befragten rechnen mit einer Verbesserung von Mietpreisen, Leasingaktivitäten, Leerständen und Kapitalkosten bis 2026 (Vorjahr: 68 Prozent). Das liegt deutlich über dem Tiefpunkt von 2023 (44 Prozent).
Dass es sich dabei nicht nur um eine Momentaufnahme handelt, unterstreichen aktuellere Analysen. Im CBRE Real Estate Market Outlook 2026 etwa ist von einer „graduellen Erholung“ die Rede, die sich im laufenden Jahr fortsetzen dürfte. Auch die Entwicklung in Deutschland passt in dieses Bild: Das Transaktionsvolumen lag 2025 bei rund 33 Milliarden Euro. Damit liegt es zwar noch unter früheren Spitzenwerten, signalisiert aber eine Stabilisierung. Besonders aufschlussreich ist der Blick auf den Jahresverlauf: Die zweite Jahreshälfte gewann laut CBRE an Dynamik und deutet auf eine zunehmende Marktaktivität hin. Ferner konnte der Logistikmarkt zuletzt ein Plus von rund 6 Prozent beim Flächenumsatz verzeichnen. 

Zurück auf dem Radar der Investoren
Auch die Prognosen des Immobilienberatungsunternehmens Savills für 2026 bestätigen diese Entwicklung, mit einem Fokus auf die zunehmende Differenzierung innerhalb des Marktes. Während sich nicht alle Segmente gleichermaßen entwickeln, zeigen sich insbesondere hochwertige Objekte in guten Lagen wieder wachstumsstärker. Für einzelne Top-Standorte werden steigende Mieten erwartet, was die Bedeutung von Qualität und Standort weiter unterstreicht. Gleichzeitig bleibt der Markt selektiv. Genau darin liegt jedoch ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Phase: Pauschale Entwicklungen treten in den Hintergrund, während gezielte Investitionsentscheidungen an Bedeutung gewinnen, die eher weniger auf kurzfristigen Trends basieren, sondern stärker auf strukturellen Faktoren wie Standortqualität, Nutzungskonzepten und nachhaltiger Nachfrage.

Weitere Artikel
»50 Jahre BVT: Erfahrung, Verantwortung, Vision«

BVT-Gründer Harald von Scharfenberg blickt auf die Anfänge seines Unternehmens…

Ärztehäuser sind Lieblinge der Investoren

Die Nachfrage nach Medical Office Buildings übersteigt das am deutschen Markt…

Top-Vermietungsperformance in Nordrhein-Westfalen

Für die Portfolio-Objekte des Ertragswertfonds Nr. 3 wurden zuletzt mehrere…

50 Jahre BVT – und bestens aufgestellt für die nächsten Jahre!

Die BVT Gruppe schaut in diesem Jahr auf 50 Unternehmensjahre zurück und ist gut…

BVT Ertragswertfonds Nr. 2: Abschluss nach erfolgreichem Exit

Die BVT Ertragswertfonds Nr. 2 GmbH & Co. KG („Ertragswertfonds Nr. 2“) hat mit…